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Verweigerung
Wer Zivildienst machen möchte, muss eine Verweigerung an das zuständige Kreiswehrersatzamt schicken.
Die Verweigerung besteht aus drei Teilen:
- Anschreiben
- Verweigerung
- Lebenslauf
Anschreiben
Im Anschreiben nennt ihr den Grund (Verweigern) eures Schreibens. Dazu muss die Berufung auf das Grundrecht der Kriegsdienstverweigerung im Sinne des Artikels 4 Abs. 3 Satz 1 des Grundgesetzes enthalten sein.
Natürlich gehören Formalitäten wie Anschrift, Name oder Personenkennziffer in das Anschreiben mit hinein.
Muster eines Anschreibens
Verweigerung
Bei der Verweigerung musste ihr eure Gewissenentscheidung beschreiben, wieso ihr euch nicht
in der Lage fühlt den Dienst an der Waffe zu leisten.
Gute Gründe sind hier immer die Angabe auf eine gewaltfreie Erziehung oder aus Solidaritätsgründen
mit den eigenen Vorfahren, die im Krieg schwere Schicksalsschläge hinnehmen mussten.
Wer in diesem Zusammenhang Mitgliedschaft bei christlichen Vereinigungen nennen kann, hat natürlich immer gute Karten.
Muster einer Verweigerung
Lebenslauf
Der Lebenslauf ist zu vergleichen mit dem einer Bewerbung. Hier gehörte eure schulische Laufbahn hinein und alles was ihr danach gemacht habt, wie Ausbildung, Beruf etc.
Hier könnt ihr auch "zivile" Aktivitäten/Mitgliedsschaften von Organisationen auflisten, die ihr evtl. in eurer Verweigerung genannt habt.
Muster eines Lebenslauf
Beispiele von angenommen Verweigerungen
Verweigerung von Christian S.
Verweigerung von Daniel P.
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