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    • CommentAuthorComuniho
    • CommentTimeOct 8th 2007
     
    Hallo,

    ich bin Zivildienstleistender in einem Altenheim & machen dort die Küche. Alles soweit kein problem, jedoch fühle ich mich noch absolut nicht wohl in meiner Stelle. Um dies nicht in den folgenden Beiträgen zu machen, mal hier ein Arbeitstag von mir:

    6:30: Frühstück vorbereiten
    7:00 - 8:00: FS machen
    8:00: FS verteilen
    ab 9:00: FS einsammeln & Geschirr spülen
    ca. 10: Pause
    10:30: MIttagessen vorbereiten
    ab 11:00: MS holen & verteilen
    12:00: MS einsammeln & Geschirr spülen
    ca. 12:30: Reinigung der Küche
    13:30: Dienstende

    1. Gearbeitet wird dort in einer 12-Tage-Schicht, sprich jeden Tag 7 Stunden inkl. 30 Minuten Pause. Durch diese 12TS muss ich dann also in einer Woche 49 Std. arbeiten bzw. in der ganzen Schicht bis zu 84 Std. Meine Frage: Ist das okay?

    2. Wie in Altenheimen üblich, sind diese nur zu oft unterbesetzt. Da ich immer im Wechsel jede Woche einmal Früh (6:30 - 13:30 Uhr) & einmal Spät-Dienst (12:30 - 19:30 Uhr) habe & diese auch völlig alleine machen muss, bin ich mit den dort zu verrichteten Arbeiten nur zu oft überfordert. In meine Augen muss ich dort als (unerfahrener) Arbeiter eine Arbeit für 2 Leute machen. Meine Frage: Ist das okay? Ich schaffe es absolut nicht die Arbeit alleine zu machen, sodass mir erst letztens die anderen mitarbeiter helfen mussten. Da ich die Mahlzeiten der bewohner noch nicht im Kopf habe, muss ich diese immer von einem zettel ablesen. Solang ich diese nicht auswendig kann, zieht sich die zeit immer, sodass ich oft schon bewohner beschwert haben, wo denn ihr Frühstück bleibt.

    3. Mal abgesehen davon, dass ich oft nicht die Zeit habe dort zu essen weil einfach viel zu tun ist, möchte ich dort auch nicht essen & liebe das volle Verpfelungsgeld in Anspruch nehmen & mir mein Essen selber mitbringen / besorgen. Das Essen ist da auch nicht so toll, hab dort heute mal den Milchreis probiert & naja, da der für ältere Menschen gemacht ist, könnt ihr euch vorstellen wie der schmecht. meine Frage: Habe ich ein recht auf den vollen Satz des Verpfelungsgeldes, sprich 7,40 €?

    4. Wie mir zugetragen wurde, stehen mir 24 Urlaubstage zu. Nach welchen Kriterien kann ich diese Tage auswählen? Kann ich diese an jedem beliebigen Tag nehmen oder wie sehen hier die rechtlichen Regelungen aus? Soll jetzt nicht heißen das ich frei machen möchte, wie ich will, nur z.B. wenn ich mal nach hause möchte, wäre es schön nach dem Wochende mal einen zusätzlichen Tag zu haben, da ich 200 km hin und zurück muss.

    5. An manchen Tage ist es so, dass ich auch mal früher fertig bin, letztes Mal waren es etwa 10 Minuten. Als ich der Stationsleitern sagte, dass ich jetzt gehe, meinte sie zu mir, dass wir diese zeit (also die 10 Minuten) dann aber mit einem anderen tag verrechnen, an dem ich länger bleibe. Die anderen mitarbeiten dort machen das dann immer so, wenn sie früher fertig sind, sitzen die einfach die restliche Zeit noch ab & gehen dann. Nur das rumsitzen ist mir dann irgendwie zu blöd. Meine Frage: Wieso kann ich dann nicht enifach früher gehen ohne das ich beim nächsten Mal länger bleiben muss?

    6. Bei meinem Vorstellungsgespräch bei der Dienststelle erklärte man mir, dass man in einem bestimmten Geld-Radius bleiben muss, um mich einzustellen. Einige der Punkte habe ich dann auch erfüllt, dazu zählen u.a. eine Wohung, die in der Nähe des Altenheims liegt & der Punkt, das ich mit dem Fharrad zur Arbeit komme. Das mit der Wohung fand ich noch okay, das die in der Nähe liegt, sie liegt aber über 3 km von der Dienststelle weg. Die haben mir gesagt das es also doof ist, wenn ich mit dem Bus fahren, weil mich dies "teurer" für sie macht.

    Dummerweise habe ich ihm gesagt, dass ich auch mit dem Fahrrad kommen könnte, mittlerweile finde ich dies aber doof, ich bekomme dafür zwar auch eine "Entschädigung" von 5 Euro im Moant, ich würde allerdings lieber mit dem bus kommen. Meine Frage: Bei meiner Entfernung steht mir doch rein theoretisch ein Bus-Ticket zu oder nicht? Mein Fahrrad ist zudem nicht mehr das neuste, würde eventuelle Reperaturen (wäre im Prinzip nur die Reperatur der beiden Reifen die sehr platt sind) von der Dienststelle getragen werden?

    7. Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass die Arbeit einfach zuviel für mich ist, da sie zwar nicht schwer, aber sehr anspruchsvoll ist, da ich mir auf der einen Seite viel merken muss, wer z.b. was bekommt, & die Arbeitszeiten für mich sehr anstrengend sind. Hinzukommen noch die Bewohner, die obwohl sie nichts dafür können, obmals meine Nerven strapazieren. Eine Bewohnerin z.B. fährt den ganzen Tag an der Küche vorbei & sagt dabei immer "Hallo [...] Hallo [...] Hallo [...usw...], aber das nur als beispiel am Rande. Meine Frage: Das ich dagegen nichts machen kann ist mir klar, wie sehen jedoch meine Möglichkeiten aus, eine andere Dienstelle mit dieser Begründung zu bekommen? Kann ich aus solchen Gründen auch einen Tag frei nehmen?
    • CommentAuthorMichael Schöffler
    • CommentTimeOct 9th 2007
     
    Zu vielen Fragen gibt es schon sehr ähnliche Thrads in diesem Forum, daher gebe ich manchmal nur mal Kurzantworten.

    1. ja ist okay

    2. ist auch ok, jedoch sollte man trotzdem nicht sich kaputt machen. Wird es zuviel sollte man dies den anderen Mitarbeitern mitteilen.

    3. nein

    4. Gibt es Betriebsferien in dem Altenheim oder Ähnliches musst du da den Urlaub nehmen. Ansonsten kannst du ihn relatvi frei wählen. Sollte es jedoch arbeitstechnisch nicht möglich sein dir an bestimmten Tagen den Urlaub zu gewähren musst du ihn verschieben.

    5. Beliebtes Problem. Das kann dir nur der beantworten der diese Regelung geschaffen hat. Ist aber nicht selten so.

    6. Reparaturen am Fahrrad werden meines Wissens nach nicht getragen.

    7. Ich kenne Leute die haben schon wegen weitaus "leichteren" Gründen wechseln können. Meines Wissens nach kann man sich deshalb keinen Tag frei nehmen.