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    • CommentAuthorVinovo
    • CommentTimeMay 11th 2010
     
    Hallo Leute!

    Muss mal ganz kurz etwas meinen Frust abbauen...

    Zur Vorgeschichte:

    Bis Ende April leistete ich meinen Zivildienst in einem Krankenhaus.
    Einige Wochen vor dem Ende habe ich mit dem Praxisanleiter unserer Station über meine Beurteilung gesprochen. Am Ende kam bei der Leistung sozusagen eine 1- raus ("Hat die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt und hat unseren Erwartungen in jeder Hinsicht und in allerbeser Weise enstprochen") Bei der Führung wurde ich mit einer 2 bewertet ("war vorbildlich").

    Einige Tage später habe ich dann das Zeugnis von der Personalabteilung abgeholt und dem erstmal keinerlei Beachtung geschenkt. Zu Hause hab ich es mir nochmal genauer angeguckt und festgestellt, dass ich im Dienstzeugnis schlechter beurteilt wurde, als es eigentlich besprochen wurde. Es war so formuliert, dass ich insgesamt nur eine "befriedigende Leistung" erbracht hätte. "Naja, wird wohl irgendwie ein Fehler passiert sein...", dachte ich mir und bin einige Tage später nochmal zur Personalabteilung und habe das Problem geschildert. Die Dame zeigte mir dann die Beurteilung, nach der sie das Dienstzeugnis letztendlich geschrieben hat. Dies war aber plötzlich ein vollkommen anderer Zettel, auf dem dann halt bei Leistung und Führung "befriedigend" stand. Es war auch leider keine Unterschift drauf, so dass man erstmal nicht nachvollziehen konnte, wer das geschrieben hat (Mal ganz davon ab: Sowas muss doch Unterschrieben werden, oder? Sonst könnte doch jeder Hans und Franz irgendeine Beurteilung für mich abgeben?!)
    Nun, um es kurz zu machen: Nach einigen Tagen stellte sich dann heraus, dass diese Beurteilung von einer Person aus der Pflegedienstleitung stammt, die nie mit mir gearbeitet hat. Ich weiß bislang immer noch nicht, wie es zu dieser Bewertung kam.

    Wie auch immer, ich bin mal wieder zu meiner Station und hab mir von dem Praxisanleiter nochmal eine neue Beurteilung schreiben lassen (Die erste, ursprüngliche Beurteilung ist übrigens irgendwie verschwunden, keine Ahnung was da gelaufen ist.) Aufjedenfall hab ich die neue, richtige Beurteilung daraufhin persönlich bei der Personalabteilung abgegben und bat um ein korrigiertes Zeugnis. Dies ist heute per Post gekommen und es ist wiedereinmal negativer formuliert. Im Zeugnis steht nun: "Er hat die ihm übertragenen Aufgaben zu unsere vollen Zufriedenheit erledigt und den Erwartungen in bester Weise entsprochen. Sein Verhalten Gegenüber XYZ war einwandfrei, höflich und korrekt". Insgesamt also eine "Vollbefriedigende Leistung". Wie aber schon oben geschrieben wurde ich wie folgt beurteilt: "Hat die ihm übertragenen Aufgaben STETS zu unserer vollen Zufrieden erledigt und hat unseren Erwartungen in JEDER HINSICHT UND IN ALLERBESTER WEISE entsprochen. Sein Verhalten Gebenüber XYZ WAR VORBILDLICH"

    Ich fühle mich langsam wirklich etwas veräppelt und weiß nicht was das soll. Es steht auf der Beurteilung doch glasklar formuliert. Wieso ist es im Zeugnis dann aber wieder negativer? Ich werde Donnerstag (Die von der Personalabteilung ist leider nur Montags und Donnerstag da) nochmal anrufen. Ich bin echt verärgert mittlerweile. Wenn der Anruf am Donnerstag nichts bringt, werde ich wohl den Regionalbetreuer anrufen. Meint ihr das wäre in diesem Fall angebracht? Hat jemand von euch ähnlich Erfahrungen gemacht?

    Naja, ich bedanke mich für das Durchlesen :D

    Lg!