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    • CommentAuthorMike
    • CommentTimeJul 7th 2008
     
    Erst einmal guten Tag alle zusammen!
    Ich muss morgen zur Musterung und ich möchte verweigern. Der Ablauf ist mir mitlerweile soweit klar, doch nun würde ich gerne wissen, wie ich auftreten soll. Soll ich gleich am Anfang sagen, dass ich verweigern will? Von anderen habe ich gehört, dass man dann benachteiligt wird und dann extra lang warten muss.
    Meine zweite Frage wäre nun zur Verweigerung. Wann genau muss ich sagen, dass ich verweigern möchte? Erst bei der Besprechung oder? Und in welchem Zeitraum muss ich die Verweigerung nachreichen? Gibt es da eine begrenzte Zeitspanne?
    Vielen Dank schon mal im Vorraus!!!
    • CommentAuthorNieDa
    • CommentTimeJul 26th 2009
     
    STOP MILITARY ABUSE AND HUMILIATION!


    Eine Kampagne von

    BASTA und http://www.musterung.us

    Unsere Kampagne startete bereits Ende letzten Jahres. Sie können den ersten Brief von Lars Petersson an Bundesverteidigungsminister Dr. Jung auf unserer Website unter der Rubrik KAMPAGNE lesen. Bisher kamen jedoch keine ernstzunehmenden Antworten. Es wurde nur wiederholt die Rechtsgültigkeit des formalen Ablaufs der Musterung dargestellt und dass man sich hauptsächlich auf das „forensische Prinzip“, auch in Bezug auf die Intimuntersuchung berufen müsse. Somit hätten die Wehrpflichtigen alle Untersuchungen, auch die Intimuntersuchung vor unbeteiligten Dritten und sogar ohne Sichtschutz zu dulden. Auf das Verweigerungsrecht in Bezug auf die Intimuntersuchung wurde nicht eingegangen. Wir gaben aber nicht nach. Unser Druckmittel, diese Perversion der Bundeswehr öffentlich zu machen, muss Eindruck auf die Behörden gemacht haben. Nun sieht es so aus, als ob sich hinter den Kulissen zumindest im kleinen Rahmen etwas bewegt. Natürlich wird versucht den Schaden zu begrenzen, ohne öffentlich nachzugeben.

    Es heißt nun: „Die Wehrpflichtigen haben auch die Möglichkeit, ein Attest eines Arztes oder einer Ärztin ihres Vertrauens vorzulegen, um die musterungsärztliche Untersuchung in dieser Form zu vermeiden.“

    Unser Ziel bleibt aber bestehen: Wir wollen diesen Unfug komplett abschaffen!

    Der erniedrigende Höhepunkt bei ihrer Musterung ist für viele junge Männer die Intimuntersuchung, die oft vor den Augen einer sehr jungen Schreibkraft durchgeführt wird. Immer wieder ist in Internetforen zu lesen, dass sich besonders diese Assistentinnen über die jungen Männer lustig machen. Sehr viele Männer, auch ältere, empfinden das als Unverschämtheit und fühlen sich dadurch gedemütigt.

    Es gibt sogar einschlägige Pornoseiten im Internet, wo die Musterung auf perverse Art und Weise nachgespielt wird und junge Männer gedemütigt werden. Und wir denken, diese Demütigung betrifft nicht nur diese Männer. Oder wie sehen die anderen Männer das?

    Hier in diesem ausführlichen Bericht zu solch einer Musterung, beschreibt jemand was er erlebt hat und wie er sich dabei fühlte:

    http://kriegspostille.blogspot.com/2009/06/schwerpunkt-musterung-erniedrigung-bei.html

    Auch nachzulesen hier bei Wahrheiten.org unter den Artikeln von Jochen zur Musterung.


    Wir, BASTA, bitten um Unterstützung in der Sache.

    Schaut dazu bitte auf unsere Homepage: http://www.musterung.us


    Wer möchte kann uns schreiben unter:

    musterung@googlemail.com


    Anhang:

    Petition

    Zur Zeit läuft eine Petition im Deutschen Bundestag, die an den Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung gerichtet ist. Sie ist vom 30.06.2009 und sucht noch Mitunterzeichner.

    http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_fran ... 6-1.html#q

    Der Inhalt der Frage an Jung:

    Nachfrage zur Antwort v. 29.6. - ursprüngliche Frage v. 2.5.

    Sehr geehrter Herr Dr. Jung,

    vielen Dank für Ihre Antwort vom 29.06. - leider hat sie nahezu zu 100% nichts mit meiner Frage zu tun ! Mit keinem Wort habe ich in meiner Frage die Rolle der weiblichen Ärzte in Frage gestellt.

    Meine KLARE Frage war (unter dem 02.05. nachzulesen): warum werden die Intimuntersuchungen der Wehrpflichtigen immer noch sehr häufig vor den Augen junger weiblicher Assistentinnen durchgeführt(*) ?

    Die BW ist durchaus in der Lage solche Untersuchungen auch unter voller Wahrung der Intimsphäre durchzuführen, bei weiblichen Soldaten beweist sie es :
    o die gynäkologischen Untersuchungen können die Frauen bei der Gynäkologin/beim Gynäkologen ihrer Wahl durchführen lassen
    o die restlichen Untersuchungen weibl. Soldaten (normale sonstige medizinische Checks) in den Untersuchungszentren der BW werden fast ausschliesslich von weiblichen Ärzten
    durchgeführt, Assistenzpersonal ist zu 100% weiblich. Die mehrheitlich in diesen Zentren tätigen männlichen Assistenten (Sanitätssoldaten) sind von diesen Untersuchungen grundsätzlich ausgeschlossen.
    o bei den Untersuchungen der männl. Freiwilligen in den Untersuchungszentren (einschliesslich Intimuntersuchungen) sind weibliche Assistentinnen selbstverständlich zugelassen - genau wie bei den Musterungen der Wehrpflichtigen in den Kreiswehrersatzämtern.
    Da drängt sich doch wirklich meine zweite Frage vom 2.5. auf :

    Auch junge Männer haben eine Intimsphäre. die es zu wahren gilt.
    Oder liege ich da falsch ?

    Man kann hier alleine mit grundsätzlicher Verwendung eines Sichtschutzes alle Irritationen ganz einfach aus dem Wege räumen. Auch bei gegebener personeller Situation.

    Bescheidene Frage ist : warum macht man das nicht ?

    Ich hoffe dass die Fragestellung (*) jetzt unmissverständlich klar ist und ich habe Ihnen auch ganz bewusst den Hintergrund der Fragestellung klargemacht.

    Mit freundlichem Gruss,
    ...........................
    • CommentAuthorNieDa
    • CommentTimeJul 26th 2009
     
    NACHTRAG:

    STOP MILITARY ABUSE AND HUMILIATION!
    Eine Kampagne von BASTA und http://www.musterung.us

    (**) hier mal ein Beitrag einer ehemaligen weiblichen Sanitätsangestellten über ihre Erlebnisse bei der Bundeswehr :


    FORUM.MEINUNGSSCHREIBER.NET
    Jeanette 7.2.2008 um 23:11

    Ich war Arztschreiber im San-Bereich. Dort werden die Neuankömmlinge in ihrer ersten Woche nochmals untersucht wie bei der Musterung, darum passt es vielleicht zum Thread. Sie warteten zugweise (~50) auf dem Flur im Trainingsanzug. Zur ärztl. Untersuchung mussten sie dann einzeln bis auf die Socken strippen, so dass man an manchen Tagen mehr als hundert Nackedeis vor Augen hatte. Die Ärztin hat sie dann da unten abgetastet und wollte bei so etwa jedem vierten sehen, ob die Vorhaut zurückgeht. Die Ärztin war 32 und privat eigentlich eine ganz liebe, darum hats mich immer gewundert, wie relativ unsensibel sie sich bei der Untersuchung verhielt. Ich empfand es jedenfalls immer als ziemlich anstößige Situation, wenn bei einem erwachsenen Mann, der sicher schon mit seiner Freundin im Bett war, das Geschlechtsteil auf Funktion geprüft wird und er es sich quasi selber vor ner Frau dran machen musste. Es war immer ziemlich krass und irgendwo cracy, wenn sie so einen halben Meter vor einem standen und sich vor einem ihr Ding zwischen die Finger nahmen und sie dann ihr Lustorgan hervorpuhlen mussten und man es die ganze Zeit voll sehen konnte, während die Ärztin so 5 Sek. lang von links und rechts drauf schaute. Ach so: die Socken mussten sie sich erst danach ausziehen. Irgendwie hatte sie eine andere Vorstellung von Intimsphäre, sie untersuchte einfach strikt von oben nach unten und erst ganz zum Schluss Zehen und Fußsohlen. Erst Jahre später wurde mir klar, dass diese Untersuchungen aus Sicht der Betroffenen ein wahrer Alptraum sein mussten besonders bei der Vorhautkontrolle und für die mit etwas zierlicherer Ausstattung oder die Beschnittenen, bei denen man immer gleich alles zu sehen kriegte. Wirklich leid taten sie mir damals aber nicht, dafür ging alles einfach zu selbstverständlich und routiniert über die Bühne, dass man sich darüber gar keine größeren Gedanken machte. Das ist jetzt über 5 Jahre her. Dass so eine gründliche Untersuchung den allermeisten ziemlich unangenehm war, konnte man ihnen aber schon ansehen. und ich versteh den Ärger oder die Ängste einiger.

    ----- bei der Musterung sieht es nicht viel anders aus! Auch wenn das eine Einzeluntersuchung ist, läuft das unter diesen Zwangsbedingungen auf dasselbe hinaus.

    Lars Petersson sagt zur Musterung:
    "Musterung ist eine staatlich genehmigte seelische Vergewaltigung junger Männer."
    • CommentAuthorNoobkilla
    • CommentTimeJul 29th 2009
     
    also ich muss erstma sagen dass das ganze hier nicht wirklich zur frage passt und zweitens hatte ich ma überhaupt kein problem damit das die assistentin meinen penis gesehen hat.
    vom prinzip her ist das auch nichts anderes als wenn man in die sauna oder ähnliches geht.
    (zum zeitpunkt meiner musterung war ich 17 oder 18 jahre alt)
    gut, manchen mag es peinlich sein, aber ich denke mir dann auch immer das es die leute da nicht wirklich interessiert... wie schon oben in dem erfahrungsbericht der frau erwähnt sehen diese leute hunderte von penisen am tag und ich glaube nicht das sich da jemand größere gedanken drum macht.
    • CommentAuthorDINA 4
    • CommentTimeOct 8th 2010
     
    Aber wenn diese Leute sich keine Gedanken machen würden dann wollten diese geilen Leute auch keine Penisse sehen.