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    • CommentAuthorStefan
    • CommentTimeNov 7th 2007
     
    Liebe Leute,

    ich bin auch absolut nicht mit meiner Zivistelle zufrieden. Wollte die jetzt wechseln, habe hier schon gelesen wie ich das mache. Meine Frage ist, was genau in dem Antrag stehen muss um zu wechseln. Welche Gründe sollte ich am besten angeben um das möglichst schnell zu regeln und nicht wie hier bei anderen auf Taube Ohren zustoßen. Durch meine Unsicherheit, hab ich meiner Zivistelle noch nicht Bescheid gegeben, das ich wechseln will, weil ich halt nicht weis, wie ich das Gespräch taktisch am klügsten führe.
    Gibt es vielleicht eine Vorlage oder könnte mir jemand sagen, was drin stehen muss.
    Noch eine zweite Frage: wie lange dauert es ( vlt. Erfahrungswerte) die Zivistelle zu wechseln nachdem ich eine Bestätigung der neuen habe. Ist deren Aufgabe nur das weiter zu leiten? Können die nein sagen wegen Persomangel etc.?
    Danke Stefan
    • CommentAuthorMichael Schöffler
    • CommentTimeNov 8th 2007
     
    Für dich kommen in diesem Fall nur persönliche Gründe in Frage ( es gibt noch dienstliche). Im Leitfaden B4 1.2 steht dazu folgendes:
    * durch eine Versetzung eine vorzeitige Entlassung vermieden werden kann,
    * sich durch das Verbleiben bei der bisherigen Dienststelle gesundheitliche Störungen für den Dienstleistenden ergeben würden,
    * schwer erkrankte Angehörige zu betreuen sind, die nicht am Dienstleistungsort wohnen,
    * dem Dienstleistenden die Möglichkeit zur Teilnahme an Ausbildungs- und Fortbildungslehrgängen gegeben werden soll,
    * der Dienstleistende im Mobilen Sozialen Hilfsdienst, in der Individuellen Schwerstbehindertenbetreuung oder im Pflegedienst eingesetzt werden will und eine solche Verwendung bei seiner derzeitigen Dienststelle nicht möglich ist.

    Zur Frage was in einem Antrag alles drin sein muss steht dazu weiter:
    Der Dienstleistende hat seinem Antrag entsprechende Nachweise beizufügen (z.B. Bestätigung einer vorliegenden Härte, die zu einer vorzeitigen Entlassung führen könnte, ärztliches Attest über seine gesundheitlichen Störungen bzw. die naher Angehöriger, Bescheinigung der Ausbildungs- und Fortbildungsstätte, dass er an Lehrgängen teilnimmt oder teilnehmen wird).

    Der Antrag selbst ist formlos, das heißt es gibt kein vorgefertigtes Formular. Drin stehen muss eben einer dieser Gründe. Entschieden wird das Ganze dann durch das BAZ soweit ich mich richtig erinnere.
    • CommentAuthorJonas
    • CommentTimeNov 30th 2007
     
    Hey, ich würde auch gerne die Dienststelle wechseln. Das Arbeitsklima dort ist äusserst schlecht, manche Kollegen behandeln uns Zivis dort wie Menschen zweiter Klasse. Respeklosigkeiten sind an der Tagesordnung und werden auch durch die Chefin nicht verhindert. Weil das Arbeitsklima so schlecht ist, sind fortlaufend viele Kollegen krank, was dazu führt, dass die anderen überfordert sind. Ich bin in einem Integrativkindergarten und betreue ein schwerbehindertes Kind, das mich ohnehin sehr in Anspruch nimmt. Trotzdem kommt es oft vor, dass ich mich gleichzeitig noch um andere Kinder kümmern muss, da es an Personal mangelt. Doch das kann ich noch ganz gut wegstecken, schlimmer ist die schlechte Behandlung, die uns entgegen gebracht wird. Ich "war" eigentlich ein recht motivierter Zivi, doch das lässt nach. Eigentlich hatte ich mir vom Zivildienst etwas mehr versprochen als stumpfer, immer gleicher Achtstundendienst. Vielleicht gibt ja jemanden unter euch dem es ähnlich geht oder sogar jemanden der eine Versetzung (vielleicht aus ähnlichen Gründen) durchgesetzt hat. Würde mich über Meldung sehr freuen
    • CommentAuthorLudger
    • CommentTimeDec 6th 2007
     
    Tag,
    bin in genau der selben Lage wie Jonas. Die Arbeit (Krankenhaus -> Pflege) ist ziemlich heftig (im Vergleich was ich von anderen Zivis gehört habe). Das ist aber nicht das Problem. Die Schwestern auf der Station sind permanent gestresst und ich darf dann die "Drechsarbeit" (Topf etc.) machen. Ein Gespräch mit der Oberschwester empfinde ich als sinnlos, da ich sowieso die Gesamtlage der Station nicht ändern kann und ich mir damit nur noch mehr Stress mache und das wiederum meine Lage verschlechtern würde. Versuche morgen mal den Zuständigen vom BAZ oder der Außenstelle anzurufen. Möchte allerdings nicht, dass die Schwestern was erfahren, weil wenn die davon Wind bekommen und das BAZ meinem Wechsel nicht zustimmt ist die "Kacke nur noch mehr am dampfen"!
    Nun meine Frage:
    Würde es als plausibeler Grund durchgehen, wenn ich dem BAZ in einem formlosen Antrag mitteilen würde, dass ich gerne wechseln würde, weil ich mit der Pflege der kranken Menschen nicht zurecht komme? Bzw. reicht es wenn ich schreibe, dass ich psychisch damit überfordert bin, dass es eine zu große seelische Belastung für mich ist dort zu arbeiten ist? Oder braucht man definitiv ein Attest?

    MfG Ludger
    • CommentAuthorMichael Schöffler
    • CommentTimeDec 10th 2007
     
    Im Leitfaden gibt es einen Absatz darüber welche Möglichkeiten du hast. Wenn ich mich jetzt richtig erinnere müssten psychsiche Probleme auch durchgehen. Schau einfach da mal direkt nach.
    • CommentAuthorPhil
    • CommentTimeMar 3rd 2008
     
    Hallo Leute

    Ich habe durch Zufall dieses Forum samst dises Artikels gefunden weil ich mich informieren wollte wie ich im Falle eines Falles meine Zivildienstelle ändern könnte. Ich komme grade von einem der 2 Lehrgänge wieder und hab auch dort von vielen Leute erfahren dass sie in ihrer Zivildienstelle schlecht behandelt werden. Gibt es wirklich nur die oben ganannten Möglichkeiten/Begründungen um sich versetzen zu lassen? Wenn man das BAZ einschaltet weiss man nich ob dass irgendwas an der Sitúation ändern, vielleicht sogar noch alles verschlimmert wie Ludger, Jonas und Ich auch denken. Was meint ihr dazu?

    greeeetz Phil
    • CommentAuthorMarc
    • CommentTimeMar 3rd 2008 bearbeitet
     
    Ich hatte vor kurzem ein Gespräch mit meinem Regionalbetreuer. Das Thema Stelle-Wechseln wurde zwar nur am Rande angesprochen(als Notlösung^^), aber er meinte, dass man soweit die eigene Zivildinststelle zustimmt jeder Zeit wechseln kann. Problematisch würde es nur, wenn diese keine Einwillung gibt. In eine pflegerische Tätigtkeit kann man jederzeit wechseln, aber das hilft euch natürlich nicht weiter, da ihr dort ja schon seid.

    Ansonsten kann die BAZ wenig machen um euch die Arbeit angenehmer zu machen. Mein Regionalbetreuer konnte mir auch nur an Stellen helfen, wo meine Stelle wirklich gegen Verordnungen verstoßen hat. Infektionswäsche darf ich trotzdem weiter abholen.^^ Wenn man Glück hat zeigt man jedoch indem man mit der BAz Kontakt aufnimmt, dass man sich nicht alles gefallen lässt( bei mir war so) und es hat sich dadurch doch einiges geändert. Hat man Pech, geht es natürlich komplett nach hinten los.
    • CommentAuthorErkan
    • CommentTimeOct 10th 2008
     
    Hallo, Grüß euch alle,
    Ich selber leiste den Dienst derzeit im Krankenhaus als Pfleger auf der Station ab aber die Tätigkeiten dort sind absolut nichts für mich. Ich muss jedesmal den Brechreiz unterdrücken, wenn ich ins Patientenzimmer eintrete. Zudem behandeln mich die anderen ausgebildeten Pflegekräfte wie einen Sklaven, weil sie selber frustriert und gestresst sind. Ich ertrage das ganze nicht mehr und möchte deswegen die Dienststelle wechseln. Ich weiß so in etwa wie das geht. Meine Frage ist jetzt: Muss man weiter die Tage seinen jetzigen Dienst (bei mir wäre es das Krankenhaus) ableisten, wenn man seinen Antrag auf Versetzung gestellt hat und es bereits klar ist, dass man die Dienststelle verlassen wird (Also während der Versetzungsvorgang von dem BAZ bearbeitet wird)? Oder kann man sagen: "So, ich werde diese Stelle quittieren, ich komm jetzt nicht mehr bis die Versetzung erfolgt." ?
    • CommentAuthorcohen
    • CommentTimeJan 22nd 2009
     
    ich habe auch mal eine kleine frage.
    habe vor zwei wochen einer dienststelle zugesagt. die haben mir dauraufhin einen personalbogen zugeschickt. den habe ich ausgefüllt. und ich meine, dass ich den auch unterschrieben habe, aber das kann ich nicht 100% sagen. merkt man sich in dem moment nicht. ;-)
    jetzt ist es so, dass ich in 2 wochen ein vorstellungsgespräch bei einer anderen dienststelle habe, die mir mehr zusagt. hat sich noch so ergeben.

    besteht da jetzt irgendwie eine gefahr, dass die erst genannte dienstelle auf mich besteht? oder ist da noch gar nichts ins rollen gekommen, und die müssen mir eh noch einen "zivivertrag" zusenden?! habe auch selbst ein schlechtes gewissen da wieder abzusagen, aber die andere stelle ist für mich 10mal interessanter!

    gruß und danke,
    cohen
    • CommentAuthorKev
    • CommentTimeJul 5th 2010
     
    Sers zusammen, mir geht es genau so... ich finde mich sehr ungerrecht behandelt bei meiner Dienststelle. Ich bekomm nur die Drecksarbeit ans Bein gebunden, wechsle ständig meine arbeitszeiten die jetzt sogar schon um 9.30 bis 20.30 uhr geht und die eigene meinung juckt niemanden... ich verstehs nicht... Wir MÜSSEN! diesen Dienst doch absolvieren, oder? Warum muss man die meisten von uns dann noch wie Dreck behandeln? Ich bin seit ca 3 Jahren ausgelernter Konditor, und kann schon sagen, das ich mir an meinem Arbeitsplatz meines wirklichen Berufes schon einen guten Ruf und Rang erarbeitet habe. Deshalb versteh ich es einfach nicht warum man dann sozusagen so >leiden< muss. Ich habe so viele verpflichtungen die ich begleichen muss oder erledigen muss, aber dafür ist eben kaum noch zeit und vom Geld fang ich gar nicht an... ich bekomme mein Gehalt und ... Schwups! bin ich schon wieder im minus, aber mir eine unterstützung für diese Zeit zu geben das ich mein eigenes leben um den zivildienst weiterhin wärend der dienstzeit verhalten kann ist glaub nicht angesagt bei denen besonderst als ich mit jmd telefoniert hatte von denen und die mir halt knallhart ins telefon sagten, Zitat: Nicht unser Problem, schaun sie wie sie damit zureht kommen, verkaufen sie halt ihr Auto oder so. Zitat ende. Bei sowas schwillt mir der Kopf knallrot an... Ich versuche gerade einfach ne Zivistelle zu finden in der man >ziemlich< normal arbeiten kann ohne das man für alles der depp ist oder jmd zu sein an dem man halt seinen stress ablassen kann. Mein Chef selber weiss auch noch nichts von meinem wechsel aber dem werd ich schon eiskalt ins gesicht sagen wenn es soweit ist ;)